Ein Holzofen mit Backfach kann mehr als nur heizen: Er verbindet gemütliche Wärme mit der Möglichkeit, zu backen und zu kochen – ganz ohne Strom. Für wen sich das lohnt und worauf du achten solltest, klärt dieser Ratgeber.
Was ist ein Holzofen mit Backfach?
Ein Holzofen mit Backfach ist ein Kaminofen mit einem integrierten Backfach, oft ergänzt durch eine Kochplatte auf der Oberseite. Die Abwärme des Feuers heizt nicht nur den Raum, sondern auch das Backfach – so kannst du Pizza, Brot, Aufläufe oder Ofengerichte zubereiten, während der Ofen den Raum wärmt.
Lohnt sich ein Holzofen mit Backfach?
Das kommt auf dich an. Dafür spricht: Du heizt und kochst mit einer einzigen Feuerstelle, bist bei Stromausfall autark und genießt echtes Ofen-Aroma. Zu bedenken: Die Temperatur im Backfach lässt sich nicht so präzise regeln wie im Elektrobackofen – etwas Übung gehört dazu. Für alle, die die Verbindung aus Wärme, Gemütlichkeit und Kochen suchen, ist es eine lohnende Investition.
Heizen und Kochen zugleich
Die Kochplatte eignet sich für Topf und Pfanne, das Backfach für alles, was Ober- und Unterhitze braucht. Gerade in Gartenhaus, Ferienhaus oder als Notfall-Kochstelle im Winter ist das ein echter Mehrwert.
Kann ich ein Backfach nachrüsten?
In der Regel nicht – das Backfach ist baulich fest in den Ofen integriert. Wenn du heizen und kochen möchtest, solltest du dich also gleich beim Kauf für ein Modell mit Backfach entscheiden.
Material und Heizleistung
Öfen mit Backfach gibt es aus Stahl, Gusseisen oder mit Speckstein-Verkleidung – jedes Material hat eigene Stärken bei Aufheizen und Wärmespeicherung (siehe Stahl oder Guss?). Wie viel kW du brauchst, richtet sich nach der Raumgröße – die Berechnung findest du unter Welcher Kaminofen für welche Raumgröße?.
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